Die mongolische Jurte – Das Ger

Um den klimatischen Bedingungen in Europa zu entsprechen fertigen wir auf Wunsch die Deckungen der Jurten in allen Grössen. Diese werden aus einem Stück und demselben Baumwollmischgewebe wie die Tipis gefertigt! Zusätzlich angenähte Schlaufen zum Abspannen und ein extra Dachelement in Polsternähweise bieten bestmöglichen Schutz.

Tipi Werkstatt - Jurte Tipi Werkstatt - Jurte

Bei den Stämmen, die in früherer Zeit Zentralasien bevölkerten herrschten nomadenhafte Lebensweisen. Dafür wurde eine transportable, leicht auf- und abzubauende Unterkunft benötigt. Das heutige Ger – meist Jurte genannt – ist die Vervollkommnung der ursprünglichen Form der Hütten und Zelte in vorigen Jahrhunderten.

Die Geschichte der mongolischen Jurte reicht mehr als dreitausend Jahre zurück. Das Ger ist für Witterung aller Jahreszeiten bestens geeignet. Es ist stabil und widersteht stärksten Stürmen. Im Ger wohnt man gesund. Probleme der Isolierung gegen Kälte und Hitze und der Ventilation sind optimal gelöst. Die obere Öffnung des Gers lässt ausreichend Licht in den Innenraum und dient zusätzlich als Rauchabzug bei Feuer. Außerdem dient sie dem Luftaustausch, der ständigen Ventilation.

Tipi Werkstatt - Jurte Tipi Werkstatt - Jurte

In einem festen Haus, wird die Luft stündlich etwa ein- bis zweimal ausgetauscht; in einem Ger in der gleichen Zeit etwa 50-100 mal. Es wird damit eine fast konstante Temperatur von 18-20°C erreicht. Es ist ein Rundbau großartiger Funktionalität, Ökonomie und Ästhetik.

Das Gebiet, in welchem Jurten den Menschen als Wohnung dienen, erstreckt sich von der Türkei bis Sachalin und von Sibirien bis zum Persischen Golf. Nirgends sind sie wirklich verschwunden, doch in die neue Zeit hinein entwickelt haben sie sich fast nur in der Mongolei. Das Standardmass der originalen mongolischen Jurte ist 5,5m im Durchmesser.